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Unser Newsletter-Archiv mit den wichtigsten Ereignissen aus dem Schulleben finden Sie hier

News

Datum 20.01.2020

Aufgrund neuer Forschungen und Studien kann sich die Art und Weise, wie wir an Erste Hilfe herangehen, verändern. Angesichts der sich wandelnden Trends in der Ersten Hilfe ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Ersthelfer mit ihrer Ausbildung auf dem neuesten Stand sind.

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Datum 13.01.2020

"Die neue Cafeteria ist so groß!" "Es sieht so schön aus!" "Es ist sehr gut beleuchtet und eingerichtet." Dies waren einige der offensichtlich erfreulichen Äußerungen von Schülern am ersten Schultag, dem 6. Januar.

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Datum 09.12.2019

Der Neubau der Schulcafeteria ist ein großes Projekt für die Schule. Die Cafeteria wird im Januar 2020 eröffnet. Für dieses Projekt sind bereits Bau- und Gebäudeeinrichtungen vorhanden, um sich weitgehend auf den Innenausbau zu konzentrieren. Auszugsweise sind die Updates für den Bau wie folgt:
 
Außenbereiche

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Datum 09.12.2019

Die Fotoausstellung zum Thema Mauerfall brachte uns auf den Gedanken, dieses historisch so bedeutsame Ereignis auch unseren Kollegen aus Kenia näherzubringen. So kam es, dass sich vor zwei Wochen eine Gruppe von ca. 20 Mitarbeitern aus allen Bereichen versammelte, um mehr über die Zeit des geteilten Deutschlands zu erfahren. Viele hatten schon von dem Mauerbau gehört. Aber wie kam es überhaupt dazu? Und welche Konsequenzen hatte dies für das Leben der Menschen in Ost und West? Mit großem Interesse hörten die Kollegen zu, stellten Fragen und zogen Parallelen zu ihrer eigenen Geschichte.

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Datum 09.12.2019

Datum: 26. - 28. November 2019
Hier sind ein paar Höhepunkte unserer Klassenfahrt:

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Datum 09.12.2019

Es riecht nicht nach Zimt, Mandarinen oder Plätzchen. Stattdessen kitzelt Holzgeruch die Nase, an diesem geschäftigen Samstagmorgen in der Werkstatt der Deutschen Schule. Und es schneit - Sägespäne. Weihnachtsstimmung mal anders. Eltern und SchülerInnen der Klasse 7 sägen, bohren, schleifen und schmirgeln Kerzenständer, Tannenbäume und hölzerne Engel. Und drüben im Kunstraum entstehen Papiersterne und Weihnachtskarten im Akkord.

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Datum 03.12.2019

Ein Gastkommentar von Michael Loose, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schule Nairobi
 
Als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schule Nairobi wünsche ich mir, dass wir weiterhin ein so großartiges Verhältnis zwischen Schulleitung, Verwaltungsleitung und dem Vorstand haben werden. Das ist die wichtigste Grundlage dafür, dass wir die Schule für Euch Schüler an der DSN weiter verbessern und Euch somit auf die Herausforderungen nach der Schulzeit vorbereiten können. Hierzu gehört für uns unter anderem die Verbesserung der Unterrichtsqualität und der Schulinfrastruktur. D.h. wir wollen, dass Lehrer und Schüler Spaß haben am Unterricht und sich in der Schule wohl fühlen - damit wir möglichst viele erfolgreiche und glückliche Schüler an der DSN haben.

Wichtig ist es uns auch, bei den außerschulischen Aktivitäten - den AG’s - das Angebot auszubauen, die Qualität zu verbessern und sie besser mit dem Unterricht zu verknüpfen, z.B. eine Forschungsgruppe im Fach Physik oder Chemie. Neue Themen, die wir heute noch nicht anbieten im Bereich Digitalisierung, Design oder Film, wollen wir zukünftig auch mit aufnehmen. 

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Datum 03.12.2019

edes Jahr vor Weihnachten kann man lesen, wie Stars und Celebtrities ihre Weihnachtsfeiertage verbringen und was sie sich für das neue Jahr vornehmen. Das können wir natürlich auch. Deshalb sprachen wir mit unserer Schulleiterin, Frau Seite und mit Tim Bernhardt aus dem Vorstand des Schulvereins.

1) Frau Seite, was sind Ihre Vorsätze für 2020? 
Frau Seite: Persönlich bin ich zu alt für Vorsätze und in der Schule soll alles so bleiben wie es ist.
 
2) Was sind Ihre Weihnachtstraditionen?
In Deutschland ist es bei uns verboten, vor dem 1. Advent Lebkuchen zu essen, in Kenia musste ich aber schon früher anfangen. Meine Kinder kommen, dann wird an Heilig Abend vormittags von den Kindern der Baum geschmückt. Der Baum wird eine Woche vorher gekauft und man darf ihn auf keinen Fall vor Heiligabend aufstellen. An Heiligabend mussten die Kinder früher ein Gedicht oder ein Lied vortragen, das ist jetzt aber abgeschafft. Stattdessen singen alle zusammen und es gibt Käsefondue. In Deutschland gehen wir am 1. Weihnachtsfeiertag zu den einen Großeltern und zwei bis drei Tage später zu den anderen Großeltern. Wenn wir in  Kenia bleiben, bekommen wir meistens über Weihnachten Besuch.
 
3) Welches Weihnachtsgedicht/-lied finden sie am besten? 
Immer am 2. Advent ist die ganze Kleinfamilie zusammen zum Adventsingen, dann sucht sich jeder, der will, ein Lied aus und das wird dann gesungen. Wir singen auch an Heiligabend in der Kirche und am 1. Weihnachtsfeiertag. Aber meine Tochter singt das ganze Jahr über Weihnachtslieder. Das ist verboten, es bringt Unglück! Mein Lieblingsgedicht ist “Markt und Straßen stehen verlassen", mein Lieblingslied ist “Das Lied vom Schenken”.

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Datum 03.12.2019

Valentin Jagow (aus Berlin):

1) Mit wem feierst du Weihnachten?

Weihnachten verbringe ich immer mit meiner Familie, also mit meinen Eltern, Geschwistern und meinem Großvater.

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Datum 03.12.2019

Es ist jeden Tag ein Kampf für Stephanie. Nach nur 6 Stunden Schlaf muss sie sich um 4:30 Uhr morgens aus dem Bett quälen. Mit nur 30 Minuten Vorbereitungszeit hat Stephanie einen hektischen Morgen. Sie muss sich fertigmachen, umsteigen und wegen des starken Verkehrs bis 5:00 Uhr an der Bushaltestelle sein. Sie kommt um 6:30 Uhr zur Schule - zu der Zeit schläft ihr Mitschüler Jonny noch tief und fest. Er verlässt das Haus erst 7:20 Uhr. Nach einem harten Schultag beginnt Stephanie ihre Heimreise. Bei all dem Verkehr kommt sie manchmal erst um 19:00 Uhr nach Hause. Jetzt muss sie ihre Hausaufgaben machen, Hausarbeiten erledigen, Abendessen essen und dann schlafen gehen. Nach nur 6 Stunden Schlaf...

Datum 03.12.2019

Die Klasse 11 fährt traditionell in der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien nach Deutschland. In diesem Jahr fliegen sie am Freitag, dem 28. November nach Frankfurt/Main und fahren von dort nach Brakel und Heidelberg. Wir haben mit Claudia, Bekote und Lucia über die Fahrt gesprochen.

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Datum 03.12.2019

m 1. Dezember wird die Klasse 8 mit Herrn Fanenbruck, Frau Fallis und Herrn Karger den Mt. Kenia besteigen. Äh, Moment, sie wird ihn NICHT besteigen... es wurde in letzter Minute wegen des schlechten Wetters verschoben. Dabei haben sie sich schon seit dem 30.10. darauf vorbereitet. Ab diesem Tag fingen sie an, ihre Wanderschuhe einzulaufen. Zuerst trugen manche Schüler sie nicht, weil sie sie nicht dabei hatten und der Rest wollte sie einfach nicht tragen. Die Woche darauf ging die Klasse zu den Ngong Hills. Am nächsten Tag hatten fast alle Muskelkater. Seit Anfang November machten die Schüler im Sportunterricht spezielle Aufgaben, damit sie ihre Ausdauer verbessern konnten. Dazu zählten Sit-Ups, Wall-Sits, Step-Ups und später Intervalltraining. Am 20. und 21. November hatten sie einen Kit-Check mit Herrn Reblin von der Organisation “Savage Wilderness”, wo Regenschutz, Schlafsäcke und Wanderschuhe geprüft wurden. Am 27.11. stellte die Klasse mithilfe von Herrn Kliem Energy-Bars her: Bananen-Schokoladen-Chia- und Sesam-Obst-Riegel.

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Datum 02.12.2019

 

Bitte nicht verwechseln mit Rassismus. Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe, auch bekannt als "Colourism" oder "Shadeism", ist eine Form von Vorurteilen oder Diskriminierung in der Regel von Mitgliedern derselben Rasse, bei der Menschen aufgrund der sozialen Auswirkungen von kulturellen Bedeutungen, die mit der Hautfarbe verbunden sind, unterschiedlich behandelt werden.

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Datum 02.12.2019

Der Schulwechsel von einen auf einen anderen Kontinent und von einer in eine ganz andere Umgebung war nicht nur physisch, sondern auch psychisch herausfordernd: Ich war an eine Schule gewöhnt, die ziemlich groß war.

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Datum 26.11.2019

Am letzten Freitag fand in der 3. und 4. Unterrichtsstunde der Vorlesetag an der DSN statt. Eltern, Schüler und Lehrer hatten sich freiwillig gemeldet, um den Schüler/innen von Klasse 1-12 vorzulesen und mit ihnen ein besonderes Leseerlebnis zu teilen. Über interaktiv-sportliche Vorleseaktionen bis hin zur Vorlesepolizei wurden den Schülern eine Menge Einblicke in die Welt der Bücher geboten. 

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Datum 26.11.2019

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12 konnten am Montag, den 18.11.2019, Vertreter von Universitäten aus Kanada, den USA, England, Australien und Frankreich zu einem möglichen Studium an diesen Universitäten befragen:
Thompson Rivers University, Canada
West Virginia University, USA
Durham University, England
MacEwan University, Canada
Essec Business School, Frankreich
Griffith University, Australien

Mrs. Pugsley begrüßt unsere Schülerinnen und Schüler.

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Datum 26.11.2019

Montagmorgen. Die Schulwoche der 10. Klasse beginnt mit Sportunterricht - und bis zu den Weihnachtsferien beginnt sie auf dem Tennisplatz. Zusammen mit Coach Pius schnuppern die Zehntklässler in den Tennissport hinein, üben Vor- und Rückhand und die ersten Aufschläge. Dieser "Schulsport" soll Lust machen, auch in der Freizeit Tennis zu spielen. Und wer weiß, vielleicht kommt demnächst ein Schulteam zusammen ... oder der kommende Wimbledonsieg wird von einem DSN-Alumni errungen?! 

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Datum 25.11.2019

Wenn man in den vergangenen Wochen durch den Kindergarten und die Grundschule ging, hörte man oft die alt bekannten St. Martinslieder. An die Fensterscheiben im Kindergarten wurde St. Martin gemalt. Überall wurden Laternen gebastelt. Die Geschichten und Legenden, die sich um Martin ranken, wurden immer wieder erzählt.
In diesem Jahr hatten wir aufgrund der Baustellen alles anders planen müssen. Aber St. Martin ausfallen zu lassen, war nie eine Option.

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Datum 11.11.2019

Unter der Führung von Herrn Prof. Serfling (Hochschule Rhein-Waal) besuchten insgesamt sechs Vertreter eines Hochschulkonsortiums die DSN und sprachen mit der Schulleiterin Frau Seite. Dieses Konsortium bemüht sich um ein vom DAAD gefördertes Projekt „Netzwerkbildung HAW Kenia“. Das Projekt hat als ein Ziel die Gründung einer Fachhochschule in Kenia. Daneben strebt das Hochschulkonsortium an, eine Girls Vacation School für das kommende Jahr auszurichten, in der Mädchen der Klassen 9 bis 12 für die MINT-Fächer gewonnen werden sollen.

Datum 11.11.2019

Hallo, ich bin Moses, 14 Jahre alt und gehe in die 9. Klasse. Ich komme aus Kenya, lebe aber zur Zeit in Las Palmas- nee nicht Malle, sondern Gran Canaria. Jetzt gerade bin ich für drei Monate Gastschüler an der Deutschen Schule Nairobi, an der ich vorher schon mal war, aber im Kindergarten. In der achten Klasse beschloss ich dann wieder zurückzukommen, wie gesagt nur als Gast. Hier lebe ich in einer deutschen Gastfamilie, zusammen mit vier Gastschwestern, die sehr nett sind. An der DSN wurde ich von meinen Klassenkameraden sehr gut aufgenommen, von dem Basketballteam und eigentlich von allen anderen Schülern auch. Ich bin überrascht, dass sich die Schüler untereinander so gut verstehen. An meiner Schule hat man nicht so viel Kontakt zu älteren Schülern und es gilt auch als uncool mit Jüngeren zu reden. Ich bin froh, dass ich noch einmal zurückgekommen bin, da sogar noch ein paar Mitschüler von damals hier sind. Ich habe aber auch viele neue Freundschaften geschlossen. Der Anfang fiel mir in ein paar Fächern ein bisschen schwer, weil der Lehrplan ein anderer ist als an der DSLPA.

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Datum 11.11.2019

Auf der Michael Grzimek-Schule in Nairobi werden lebenslange Freundschaften und Verbindungen geknüpft – jüngstes Beispiel: das Treffen der Abiturklasse 1992 die nach 27 Jahren zum ersten Mal in der Gruppe wieder zusammenkamen und am vergangenen Freitag auch die Schule besuchten. Von damals 14 Schülern haben sie sich über Whats App zu Beginn des Jahres für das erste Novemberwochenende verabredet und 11 der damals 14 Abiturienten/innen haben den gemeinsamen Traum des Wiedersehens verwirklicht und sind aus folgenden Ländern angereist:
 
Veit Kessen – Riyadh, Saudi-Arabien
Sabine Kontos (geb. Meinzingen) – Nairobi, Kenya
Peter Pleitz – Nairobi, Kenya
Joerg Gabriel – Moshi, Tanzania
Antje Rathke (geb. Hoffmeister) – Moshi, Tanzania
Doris Treml (geb. Hernegger) – Innsbruck, Österreich
Agnes Hoffmeister (geb. Scholz) – Leonberg, Deutschland
Björn Pistis – Offenbach, Deutschland
David Böckler – Leipzig, Deutschland
Oliver Meisenberg – Kinshasa, Demokratische Republik Kongo
Bernhard Kiel – Las Vegas, USA
 
Leider nicht dabei sein konnten:
Maike Krasensky – Deutschland
Frank Borchert – Deutschland
Andrej Holzer - Österreich

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Datum 11.11.2019

In dieser Woche jährt sich zum 30. Mal der Fall der Berliner Mauer. Dieses Ereignis spielt natürlich auch im Geschichtsunterricht eine wichtige Rolle. Und so entstand im Rahmen eines kleinen Projektes in der 10. Klasse die Idee, der Schulgemeinschaft einige Aspekte dieses Kapitels der deutschen Geschichte erfahrbar zu machen. 

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Datum 08.11.2019

Ich kam von meiner Arbeit wieder. Es war ein langer Tag vom Bestäuben der Pflanzen. Ich fuhr mit dem Aufzug in den 87 Stock. Dort befand sich das Loft-Appartement von meinem Mann und mir. Ich ging auf den Balkon, wo mein Garten war. Meine Sonnen-blumen blühten prächtig bei der unglaublichen Hitze. Ich goss sie. Sie erinnerten mich an den Nachmittag, den ich hochschwanger mit meinem Mann auf der Blumenwiese verbrachte. Mein Garten bestand aus aussterbenden Pflanzenarten. Es war einer der einzigen Gärten in meinem Bezirk, denn es gab nicht mehr genügend Platz für so ei-nen Luxus. Gebäude wurden in der Höhe gebaut, sodass die vielen Menschen einen Platz zum Wohnen finden konnten.

Ich ging wieder in die Wohnung hinein. Ich schaltete den Fernseher an und schaute die Nachrichten, während ich das Essen für meine Familie vorbereitete. Die Nachrich-ten berichteten über die Trockenheit in meiner Heimat in Afrika, die Stürme in Amerika und die Überflutungen in Asien und Europa.

Ich war fast fertig mit dem Abendessen, als meine Tochter in die Wohnung hinein-stürmte. Sie zeigte mir ein Bild, das sie in der Schule gemalt hatte, auf dem ein Schmet-terling zu sehen war. Ich nahm das Bild und hängte es an die Wand neben den an-deren Bildern von Tieren und Pflanzen, die nicht mehr existierten. Sie sprang auf das Sofa zu ihrem Vater und schaute sich die Nachrichten mit ihm an. Sie passte nicht wirklich auf, worüber der Nachrichtensprecher redete. Plötzlich aber fokussierten sich ihre Augen. In den Nachrichten redeten sie gerade über Tiere, die vom Aussterben bedroht oder offiziell ausgestorben waren. Sie zeigten Bilder von den vielen Schmet-terlingen, die mal existierten. Meine Tochter konnte bei den Farben nur staunen.

Auf einmal war sie bedrückt, weil sie wusste, dass sie sowas Schönes noch nie zu Ge-sicht bekommen hatte. Um sie abzulenken, befahl ich ihr den Tisch zu decken. Sie lief barfuß durch den großen kalten Flur ins Esszimmer und deckte den Tisch. Mein Mann schaltete den Fernseher aus und half mir mit dem Essen. Zum Abendessen gab es einen Brei aus Insekten, eine umweltfreundliche und preiswerte Proteinquelle. Dazu hatten wir Spinat, den wir immer noch selber anpflanzen konnten. Spinat war eine der wenigen Pflanzen auf der Erde. Pflanzen wuchsen nicht mehr unter diesen Bedingun-gen. Es gab keine Schmetterlinge und Bienen mehr, um die Blumen zu bestäuben und die meisten Bäume wurden abgeholzt. Die Pflanzen, die noch am Leben waren, wur-den von uns Menschen bestäubt.

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Datum 08.11.2019

Freitag, der 24. Juni 2050. Lina, 14 Jahre alt, wohnt in einem Apartment im 65. Stock mit ihrer Mutter und fünf anderen. Können Gebäude nicht verlassen. Meeresspiegel ist gestiegen. Stadt ist überflutet. Wenig Ressourcen. Stromnutzung nur 3 Stunden täg-lich. Strom jetzt Solar aber nicht genug für alle Etagen. Keine fossilen Brennstoffe mehr. Alle aufgebraucht. Nur eine Mahlzeit pro Tag. Wenig Wasser. Dürre, schon seit mehre-ren Wochen.46 Grad Celsius.

Lina und eine Mitbewohnerin sammeln Wasser, während andere auf dem Dach ar-beiten. Mutter arbeitete vorher als Pilotin. Nicht mehr. Zu viel CO2. Keine Flugzeuge mehr. Bestäubt jetzt auf dem Dach Pflanzen. Bienen ausgestorben, Menschen müssen Pflanzen selber bestäuben. Müssen etwas zu essen haben.

Sonne geht langsam unter. Lina geht zum Fenster. Viele Farben. Rot, orange, rosa. Lina schaut verträumt nach draußen. Sonne verschwindet hinter Horizont. Lina zündet Kerze an, legt sich hin. Graue dunkle Wolken bilden sich. Mutter kommt ins Zimmer. Es ist inzwischen finster. Sie pustet Kerze aus, küsst Lina auf die Stirn, legt sich auch hin. Mitternacht. Starker Wind, Dunkle Wolken. Orkan. Bäume werden aus dem Boden ge-rissen. Stockdunkel. Mutter, Lina und die Anderen rennen in den obersten Stock. Set-zen sich hin. Soweit weg vom Fenster wie möglich. Warten. Zehn Minuten, 20, 25, halbe Stunde vergeht. Wind wird immer stärker. Lina umarmt ihre Mutter. Das ganze Ge-bäude fängt an zu rütteln. Obere Hälfte des Gebäudes trennt sich vom Rest. Geschrei. Wände zerbrechen. Gebäude kippt nach rechts. Lina fällt, Mutter fällt, Alle fallen. Lina probiert, sich an Stange festzuhalten. Rutscht runter. Hält sich nur noch mit einer Hand fest. Tränen bilden sich in ihren Augen. Sie fällt. Das wirbelnde Wasser kommt immer näher. Sie schließt ihre Augen. 5, 4, 3, 2, 1.

Lina wacht auf. Keucht. Guckt sich um. Schönes Zimmer. Ein Mädchen schläft im an-deren Bett. Bilder an den Wänden. Schreibtisch. Anderes Mädchen steht auf. Adop-tierte Schwester von Lina, Elena. Sie guckt Lina besorgt an. “Alles gut Lina?” Lina steht auf, geht zum Fenster, öffnet Gardinen. Sonne scheint. Vögel zwitschern. Öffnet Fens-ter. Frische Luft. Lina dreht sich um. “Ja. Alles gut. Nur ein schlechter Traum”.

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Datum 08.11.2019

 

Ein Freitag in 20 oder 50 Jahren - wie wird der aussehen? Ihre Zukunftsvision formulierten Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse in Kurzgeschichten, die sie am Freitag, dem 1.11.2019 vorstellten. Die Geschichten spiegelten meist eine Zukunft wider, die wir unseren Schülern nicht wünschen: Surfen auf Plastikwellen, saubere Luft nur noch aus Flaschen, Berlin am Meer. Nur selten blitzte eine schöne Zukunft auf und wir hoffen sehr, dass jemand den "Treibhausgasumwandler" erfinden wird... Die Klassen 8 und 11 waren als Zuhörer eingeladen und kürten die Kurzgeschichte von Ilana Reblin zu ihrer Lieblingsgeschichte. Der Jury (Anita Mudanya, Herr Fanenbruck, Herr Vorein) gefiel Melanie Prieskes Geschichte am besten. Herzlichen Glückwunsch an beide Preisträgerinnen. Die Siegergeschichten können auf der Schulhomepage gelesen werden.

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Datum 04.11.2019

Bildung ist die wichtigste Grundlage für eine bessere und gerechtere Welt. Mit der Ausbildung von jungen Menschen in Afrika können wir beruflichen Perspektiven eröffnen und diesem Ziel näher kommen.
 
Seit Anfang 2019 beteiligt sich die Deutsche Schule Nairobi an dem Ausbildungsprogramm der AHK Kenia und bildet zwei Jugendliche in der Gastronomie aus. Das duale Ausbildungsprogramm ist einmalig in Ost-Afrika und bietet die Möglichkeit für eine ausgezeichnete berufliche Qualifikation. Grundlage für das dreijährige Ausbildungsprogramm sind die Standards der IHK. Diese vergibt nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung einen Abschluss zum Koch, der von der kenianischen Regierung anerkannt wird, und damit qualifizierte Fachkräfte und vielleicht sogar Start-up-Gründer in die Gastronomiebranche entlässt.

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Datum 04.11.2019

Sonntagmorgen, 27. Oktober, 5:45 Uhr. Sechzehn sportliche Schüler, Eltern, Lehrer sitzen im Schulbus und fahren vom Schulgelände Richtung Uhuru Highway. Unglaublich, wie viele Menschen an einem Sonntagmorgen so früh schon unterwegs sind! Im Bus: typische Gespräche über richtige Ernährung, Laufsocken und bisherige Rekorde. Die ersten gesperrten Straßen können wir schon nicht mehr nutzen. Dann findet der Busfahrer doch noch einen Parkplatz in der Nähe des Startbereichs. Die Sonne geht auf.

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Datum 28.10.2019

 

Rainer Ebers
In den Jahren 1992 bis 2000 war ich Schulleiter der Michael-Grzimek-Schule, Deutsche Schule Nairobi. Diese 8 Jahre waren für mich eine Zeit sehr intensiven, aber auch sehr befriedigenden Arbeitens, da sowohl von den Schülern als auch von den Eltern ein direktes „feedback“ an uns Lehrer zurückkam. Und offensichtlich war man zufrieden mit dem, was wir taten.

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Datum 14.10.2019

Es gibt einer Art von täglichen Begleitern, die Sie vielleicht nicht bedacht haben, als Sie sich für den "Job" als Elternteil entschieden haben.

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Datum 14.10.2019

Ein Baby, das rund um die Uhr in einer Schüssel planschte. Ein Baby, das nur gegessen hat, wenn sie Wasser in ihrer Nähe hatte, mit dem sie spielen konnte.
Ich ahnte nicht, dass ich eine Wettkampfschwimmerin werden würde.

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Datum 07.10.2019

Am 21. September ging die Deutsche Schule Nairobi auf die Straße, um im Rahmen des globalen Klimastreiks für ihre Zukunft zu protestieren. Vor der UNO und ironischerweise vor der amerikanischen Botschaft protestierten die Schüler der Klassen 8 bis 12 gegen den aktuellen Stand der Dinge, indem unsere Klimazukunft gefährdet ist. Mit Gesängen, die die Schüler selbst verfasst haben, die wegen der schnellen Erwärmung der Erde die Schule verpassen, erheben Kinder und Erwachsenen gleichermaßen ihre Stimme für die globale Diskussion über den unkontrollierbaren Klimawandel und seine Gefahren.


#FridaysForFuture #climatechangeisreal #future #zerowaste #klimastreik #ClimateStrike

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Datum 30.09.2019

„Vielleicht“, so beginnt Sibylle Seite die Begrüßung der Runde, „vielleicht redet in einem Jahr kein Mensch mehr von diesem Treffen. Vielleicht aber auch noch in 50 Jahren, weil hiermit etwas ganz Neues begonnen hat“.

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Datum 30.09.2019

Und es war mal wieder so weit: 


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Datum 23.09.2019

Mittwoch, der 18. September 2019
Von Sarah Bernhardt, Klasse 8

Was genau ist der Klimawandel? Diese Frage hätte ich vor gestern fast nicht beantworten können. Ich bin schon immer an globalen Problemen wie diesem interessiert gewesen. Heute habe ich aber nicht nur mehr über dieses Problem erfahren, sondern auch über Lösungen und wie ich eine positive Auswirkung auf unsere Erde haben kann.
Als ich in den Spiegelsaal hineinging, sah ich mehrere Plakate und „Slogans“, die im Zimmer an Pinnwänden hingen. Schüler, Lehrer und Eltern versammelten sich hier und setzen sich hin. Diese Versammlung fand statt, um Schüler über den Klimawandel zu informieren und ihnen zu sagen, wie sie Positives zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen können.

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Datum 17.09.2019

Nachdem es ein erklärtes Ziel der DSN Vorstandsstrategiesitzung ist, unsere Schüler zu mehr Umweltbewusstsein zu erziehen, waren wir hoch erfreut, dass unsere diesjährigen AbiturientInnen Angela, Jada und Latasha sich bereit dazu erklärt haben, die Klassen 10 und 11 über ihre Teilnahme an der Climate Change Diplomacy Week in Form eines Workshops zu unterrichten.

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Datum 17.09.2019

Moritz, Mauwa, Leo, Milda, Malik
Lukas, Roxanna, Emma

Datum 10.09.2019

Da die MUN-AG an der Schule immer beliebter wird, sind wir, die Berater, verpflichtet, unseren SchülerInnen mehr Input zu geben. Und wie könnte man das besser machen, als Experten der Vereinten Nationen einzuladen?  

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Datum 02.09.2019

Liebe Mitglieder, 
 
wir laden Euch ganz herzlich zu einem Besuch der beiden Tennisplätze hinter dem Schwimmbad ein. Tennis ist ein toller, lebenslanger Sport, der uns fit und gesund hält und dazu auch mental eine höchst lohnenswerte Aktivität ist! Kommt vorbei und haut die Bälle auf den Platz!  
Wir bieten Mitgliedschaften für Familien sowie Einzelpersonen an. Wir hoffen sehr, dass wir besonders das Interesse neuer Schüler*innen wecken, um zukünftig auch ein DSN Schultennisteam aufbauen zu können.

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Datum 26.08.2019

Zum Ende des letzten Schuljahres wurden neue Kandidatinnen und Kanditen für das Team der Schülermediatoren angeworben und ausgebildet.

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Datum 26.08.2019

Klasse 4 aus der AG Wandmalerei des zweiten Halbjahres malte eine kreative Reihe von Ladenfronten an die Wand hinter dem Grundschulgebäude.

Darunter sind eine Bäckerei, ein Tierfachgeschäft, ein Bekleidungsgeschäft namens Get Style, ein Café, ein Buchladen, ein "Herz" Geschäft, ein Blumengeschäft, ein Kiosk, ein Skateboardladen, eine Tanzschule und ein Süßwarengeschäft.

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Datum 26.08.2019

Festlich geschmückt war das Klassenzimmer der kommenden Klasse 1. Ein großes Tuch verkündete, dass hier die Klasse 1, die Löwenklasse, zu Hause ist. Die Namen aller kleinen Löwen standen auf diesem Willkommenstuch.
Gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern und Verwandten kamen die Erstklässler in die Schule, den neuen Ranzen auf dem Rücken, die schön gestaltete Schultüte in der Hand.

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