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Neue Wege der Drogenprävention an der DSN

04.05. - Antidrug Day 2016

Die besten Waffen gegen Drogen sind ein fundiertes Wissen und eine starke Persönlichkeit

Fotogalerie hier

Auch in diesem Schuljahr steht die Drogenprävention wieder in den Lehrplänen der verschiedenen Klassen und Fächer.

Wir Schüler erinnern uns noch gern an den „Antidrogentag“ des letzten Schuljahres, welcher ein spannender Tag mit vielen Gesprächen und interessanten Leuten außerhalb der Schulklassen war. Gemeinsam mit Vertretern der Star Kids Schule, den Mitarbeitern der Drogenpräventionsstelle in Banana Hills bereiteten Herr Wendland, Anna-Lena, Frau van Rensburg, Frau Moßmann, Patrick, Alex, Augostin, Michael und Herr Busch den „Antidrug Day 2016“ vor.

Der 4. Mai stand also voll im Focus der Drogenprävention. In 4 Workshops arbeiteten wir, die Schüler der Klassen 8 bis 11,  gemeinsam mit „unseren“ Oberstufenschülern der Star Kids Schule.

Die ersten zwei Gruppen arbeiteten im Bereich Musik und Kunst unter Leitung von Frau Moßmann, Frau van Rensburg und Patrik,

die dritte Gruppe, die Herr Busch leitete, beschäftigte sich mit der physiologischen Wirkung von Drogen und der Identifikation von Drogen im Labor

und die vierte Gruppe nahm gemeinsam mit Augostin und Michael Infektionskrankheiten, wie HIV, Hepatitis B und einige sexuell übertragbare Krankheiten unter die Lupe.

All diese Workshop - Gruppen arbeiteten im Fokus:

„Eine starke Persönlichkeit und umfassende Informationen sind die besten Waffen gegen den Gebrauch von Drogen“.

Die Ergebnisse unseres Workshops können anhand der Fotos gut nachvollzogen werden. Es fanden viele Gespräche und gemeinsame Aktionen statt.

Zusammenfassung:

Wenn wir einmal Probleme haben, ist es gut mit Freunden und Vertrauten darüber zu sprechen, wir kennen unsere Ansprechpartner, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Durch ein fundiertes Wissen können wir Gefahrensituationen besser erkennen und sie beseitigen. In Gesprächen mit jüngeren Schülern können wir unser erworbenes Wissen weitergeben und sie in vielen Dingen beraten.

Dieses Pilotprojekt zur Drogenprävention werden wir zusammen mit der Mannschaft von Referent Kamaun und den Star Kids Lehrern zu einer Unterrichtseinheit weiterentwickeln und ein gemeinsames Curriculum zur Präventionsarbeit schreiben, welches vielleicht auch in Zukunft von kenianischen Schulen genutzt werden kann.

Wir bedanken uns im Namen der gesamten Schülerschaft der Klassen 8-11 noch einmal bei den Initiatoren und hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit der Drogenpräventionsstelle Banana Hills.

Die Schüler der Klasse 11

Der Beginn

An der Deutschen Schule Nairobi wird seit dem Schuljahr 2014/15 an einem neuen Drogenpräventionskonzept gearbeitet. Der Schwerpunkt liegt in der Verknüpfung vieler Arbeitsbereiche, welche sich mit sozialen und naturwissenschaftlichen Bildungsinhalten beschäftigen. Ein weiterer Aspekt ist die breite Auseinandersetzung mit Ursachen, die den Einstieg in einen Drogenkonsum begünstigen.

Zum Beispiel werden im naturwissenschaftlichen Unterricht und im Fach Ethik die Schüler unterschiedlicher Altersstufen mit theoretischem Wissen über Persönlichkeitsveränderungen auf Grund von Problemen in der Schule, im Elternhaus und im Freundeskreis, mit der Wirkung von Drogen auf den Organismus und mit Mechanismen sozialen Zusammenlebens konfrontiert.

Um ein wenig über den Rand der Schule hinaus in die Wirklichkeit zu sehen, suchten wir Möglichkeiten, unsere Schüler mit Menschen des Gastlandes zusammenzubringen und im Kontext der verschiedenen Kulturen über Probleme zu diskutieren.

So gelang es der Schulleitung, Kontakt zu einer kenianischen Hilfsorganisation herzustellen, welche drogenabhängigen Jugendlichen und Erwachsenen hilft, zurück in ein geordnetes Leben zu finden.

Zwei Pfarrer und zwei Sozialarbeiter mieteten dafür Räume in einem kleinen Haus in Banana Hills ...

... einen Stadtteil von Ruakaan, dessen Türen hilfsbedürftigen Menschen mit den verschiedensten Problemen immer offen stehen.

In den Räumen, welche den Charakter einer kleinen Bibliothek haben, ist es möglich über seine Sorgen und Nötezu reden, man kann Bücher lesen und hier gibt es Menschen, die einfach einmal zuhören.

In Gesprächen kann man sich Tipps zur Problembewältigung holen, man bekommt aber  auch Unterstützung bei Behördengängen.

Mitglieder der Schulleitung (Herr Boddenberg und Herr Busch) folgten der Einladung des Referenten Kamaun, welcher die Drogenpräventionsstelle leitet, und erörterten in Gesprächen Ebenen der zukünftigen Zusammenarbeit.

Gemeinsam werden wir ein Konzept erstellen, das sowohl  Diskussionsrunden mit Betroffenen als auch Unterrichtsbesuche und Fortbildungsveranstaltungen der Streetworker sowie gemeinsame Workshops beinhalten wird.

Eine entsprechende Vereinbarung zu Zusammenarbeit wurde unterzeichnet.

Das erste gemeinsame Projekt ist der „Antidrogentag“, welcher am 3. Juni an der Deutschen Schule Nairobi unter der Leitung von Frau Weber- Bernardo sowie Frau und Herrn Busch stattfinden wird.

An diesem Tag werden  Schüler der Deutschen Schule und unserer afrikanischen Partnerschule, sowie Mitarbeiter der Drogenpräventionsstelle Banana Hills und Betroffene sich treffen und gemeinsam in Workshops und Diskussionsrunden über die verschiedensten Themen der Präventionsarbeit und über die Drogenproblematik im Gastland Kenia sprechen.

Rainer Busch