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Neue Wege der Drogenprävention an der DSN

Starke Kinder brauchen keine Drogen

Die Deutsche Schule Nairobi ist ein zentraler Lebensort für die Schüler und Kinder. Deshalb ist es der Schule ein wichtiges Anliegen, die Schüler und Kinder positiv in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen den bestmöglichen Start ins Leben zu sichern. 

Die Pubertät ist eine sensible Zeit für die Jugendlichen, daher gilt ihr ein besonderes Augenmerk in der Schullaufbahn. In dieser Phase werden die ersten Erfahrungen mit stoffgebundenen Suchtmitteln wie Nikotin, Alkohol, Cannabis und anderen Drogen gemacht ‐ darüber hinaus jedoch gibt es auch stoffungebundene Süchte wie Mediensucht, Magersucht und Bulimie. 

Das Suchtpräventionskonzept der DSN ist ein wichtiger Baustein, um die Kinder und Jugendlichen beim Heranwachsen zu begleiten und sie stark fürs Leben zu machen. Zentrale Ziele in der Suchtprävention an der DSN sind: 

• Förderung der Lebenskompetenzen 

• Stärkung der Persönlichkeit 

• Begleitung 

• Aufklärung 

• Beratung 

Ein wichtiger Partner in der Drogenprävention sind die Eltern, da sie die Experten für ihre Kinder sind. 

Ziele der Suchtprävention an der Deutschen Schule Nairobi 

Um ein zufriedenes Leben zu führen, muss es „berauschende“ Situationen im Sinne von Glücksmomentengeben.  Dazu ist es allerdings nicht nötig, sich in Situationen zu begeben, die gefährlich sind und die Gesundheit gefährden. Die Aufgabe von Schule und Elternhaus ist es, ein Lebensumfeld zu schaffen, das einem ganzheitlichen Ansatz entspricht: 

Die Schüler bekommen über Kunst, Theater, Sport, Tanz, Musik ihre „Rausch“- bzw. Glücksmomente 

Im Unterricht wird das nötige Wissen vermittelt, um ein gesundes Leben führen zu können 

Es werden Freiräume geboten, in denen die eigene Persönlichkeit sich entfalten kann 

Es gibt Möglichkeiten, sich aktiv in einer Gemeinschaft einzubringen 

Es werden Perspektiven geboten 

Es werden positive Vorbilder aufgezeigt, mit denen man sich identifizieren kann 

Die Schule kann leider nicht versprechen, eine Sucht zu verhindern, sie möchte aber alle Beteiligten sensibler machen und eine präventive Zusammenarbeit leisten. Dafür werden Vertrauenspersonen wie unsere Sozialarbeiterin, Krankenschwester und Vertrauenslehrer für die Schüler, Eltern und Lehrer benannt und es wird ein Rahmen für vertrauensvolle Kommunikation geschaffen. 

 

Prävention 

Unsere Präventionsarbeit beginnt bereits im Kindergarten, mit einem besonderen Augenmerk auf die Stärkung des Selbstwertgefühls und die Förderung der Lebenskompetenzen. Diese Arbeitsweise wird bis zum Abitur fortgeführt. Die Lebenskompetenzen kann man als drei Fähigkeiten beschreiben:

1. Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit

2. Soziale Kompetenzen und kommunikative Fähigkeiten

3. Die Fähigkeit zu einem sinnerfüllten und erlebnisintensiven Leben

Wer diese Kompetenzen besitzt, kann sein Leben so meistern, dass bestimmte Probleme, wie das Entwickeln einer Sucht, in seinem Leben nicht entstehen.  

Um diese Präventionsarbeit zu leisten, werden in allen Klassen der DSN im Rahmen der Klassenstunden soziale Trainingsangebote gemacht. In den Klassen 5 bis 8 liegt dafür das Programm „Erwachsen Werden“ von Lions Quest zugrunde. 

 

Erlebnispädagogische Ausrichtung der Klassenreise in der 8. Klasse 

Die Klassenreise in der achten Klasse erhält eine erlebnispädagogische Ausrichtung. Zum Beispiel  bietet die Besteigung des Mount Kenya den Schülerinnen und Schülern den Rahmen, eine herausfordernde Aufgabe in ihrer Klassengemeinschaft zu bewältigen und sich mit den eigenen körperlichen Grenzen auseinanderzusetzen.  

 

Die Schulsozialarbeit  

Eine Schnittstelle der Drogenpräventionsarbeit ist die sozialpädagogische Beratung (link zur Seite Sozialpädagogische Beratung) an unserer Schule - hier liegt ein Schwerpunkt darauf, die Familien in sich zu stärken. Mit den Kindern und Jugendlichen werden personale und soziale Kompetenzen trainiert, u.a. Kommunikation und soziale Interaktion, Gefühls- und Stressbewältigung sowie Standfestigkeit bei Konsumangeboten. Zugleich werden gemeinsam mit den Eltern Erziehungsfertigkeiten geübt. Bei Bedarf werden in gemeinsamen Sitzungen mit den Familien Instrumente zur Konfliktlösung erporbt und Aktvitäten zur Förderung des Familienzusammenhalts unternommen – familiäre Schutzfaktoren werden gestärkt, Risikofaktoren geschwächt.

Schüler, die an der Schule mit Drogen handeln, werden sofort von der Schule verwiesen. 

Unsere Schule folgt der kenianischen Gesetzesgrundlage, deshalb ist das Rauchen und der Konsum von Alkohol auf Schulveranstaltungen sowie generell auf dem gesamten Schulgelände verboten.  


Anti-Drogen-Tag 2019

Am Donnerstag, 11.04.2019 hat zum vierten Mal an der Deutschen Schule Nairobi der Anti-Drogen-Tag stattgefunden. Der diesjährige Projekttag wurde organisiert von Frau Seite, Herrn Busch, Frau Budde, Frau Pache, Herrn Fanenbruck und Herrn Gehrke. Teilgenommen haben alle Schüler der Klassen 8 bis 10. Das Ziel bestand dieses Mal darin, dass die Schüler sich mit ihren Vorstellungen, Beiträgen und Forderungen zu einer drogenfreien Schule auseinandersetzen, sie diskutieren und schriftlich festhalten. 

Der Tag begann mit einer Begrüßungsrede durch die Schulleiterin Frau Seite im Spiegelsaal über die aktuelle Situation an der DSN. Auch wurde exemplarisch in zwei Videos gezeigt, dass Drogenprävention an anderen Schulen teilweise sehr viel strenger verstanden wird als an der DSN, um die Teilnehmenden auf das Thema einzustimmen.

In drei klassengemischten Gruppen ging es danach weiter, indem die Drogenthematik – ihre Relevanz für Familie und Schule –  durch Rollenspiele am eigenen Leib erfahrbar gemacht wurde. Anschließend haben sich die Gruppen mit Fragen rund um ihre Vision einer drogenfreien Schule beschäftigt.

Der Abschluss des diesjährigen Anti-Drogentages bestand in der Zusammenführung aller Gruppenergebnisse, die für die Suchtprävention der DSN aufgegriffen werden sollen. Die Schüler führten eine kontroverse Diskussion über die Frage, inwieweit einerseits Kontrolle und andererseits Persönlichkeitsrechte der Schüler in Einklang zu bringen sind, wenn es um die Vermeidung von Drogenkonsum und - handel an der Schule geht. Die konstruktive Arbeit der Schüler hat zu ersten Ergebnissen geführt, die nun von der Schule für die weitere Konzeptionierung genutzt werden.

ANTI-DROGEN-TAG 09.05.2018

 

Zum 3. Mal hat  an der Deutschen Schule Nairobi der Anti-Drogen-Tag unter Einbezug von 15 Starkids-Schülerinnen und -Schülern stattgefunden. 

Der Tag begann mit der Begrüßung aller Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 11 durch Schulleiterin Frau Seite im Spiegelsaal und einer Belehrung über die Maßnahmen bei Fällen von Drogenmissbrauch an der Schule. Herr Busch stellte die verschiedenen Workshops sowie deren teils externen Leiter vor. Dabei umriss er auch die Vergangeheit im Drogensumpf der 2 externen Künstler Patrick und Augustine, die ihre Erfahrungen nutzen, um junge Menschen von Drogen fernzuhalten. 

Anschließend befassten sich die Schülerinnen und Schüler in fünf Workshops je nach Interesse mit dem Thema Drogen: Die Musik-Gruppe, geleitet von Augustine und Erastus, komponierte einen Song zum Thema Drogen und stellte diesen unter großem Jubel am Nachmittag allen Beteiligten vor. In der lyrischen Gruppe, für die Frau Orao und Herr Königshof verantwortlich waren, wurden Gedichte geschrieben und Lieder von Künstlern, die in der Drogenszene gelandet sind, analysiert. Andere Schülerinnen und Schüler gestalteten unter Leitung von Patrick und Frau Di Benedetto und mit hohem künstlerischen Niveau vier Gemälde zu vier verschiedenen Blickwinkeln auf die Drogenszene. Eine weitere Arbeitsgruppe, organisiert von Herrn Busch, beschäftigte sich mit der Bio und Chemie der Drogen. Hier erforschten die Teilnehmenden anhand von Pflanzen die giftigen Stoffe aus denen Drogen gewonnen werden. Außerdem befassten sie sich mit den Folgen einzelner Drogen auf den Körper und das zentrale Nervensystem. Die fünfte Gruppe namens „be in balance“ erarbeitete mit ihren Teilnehmenden die Vorgänge, die Suchtmittel im Gehirn auslösen und die Leiterinnen Frau Cichon und Frau Budde gaben Übungen aus dem Yoga-Spektrum als Alternative an die Hand, um das Belohnungszentrum gesund und kontrolliert zu füttern.

Besondere Ehrengäste waren zwei Vertreter aus dem Kenianischen Department for Narcotic Investigation, die im Plenum über verschiedene Aspekte des Suchtmittelmissbrauchs in Kenia referierten und dabei auch die Rechtslage verdeutlichten. 

04.05. - ANTI-DROGEN-TAG 2016

Die besten Waffen gegen Drogen sind ein fundiertes Wissen und eine starke Persönlichkeit

Fotogalerie hier

Auch in diesem Schuljahr steht die Drogenprävention wieder in den Lehrplänen der verschiedenen Klassen und Fächer.

Wir Schüler erinnern uns noch gern an den „Antidrogentag“ des letzten Schuljahres, welcher ein spannender Tag mit vielen Gesprächen und interessanten Leuten außerhalb der Schulklassen war. Gemeinsam mit Vertretern der Star Kids Schule, den Mitarbeitern der Drogenpräventionsstelle in Banana Hills bereiteten Herr Wendland, Anna-Lena, Frau van Rensburg, Frau Moßmann, Patrick, Alex, Augostin, Michael und Herr Busch den „Antidrug Day 2016“ vor.

Der 4. Mai stand also voll im Focus der Drogenprävention. In 4 Workshops arbeiteten wir, die Schüler der Klassen 8 bis 11,  gemeinsam mit „unseren“ Oberstufenschülern der Star Kids Schule.

Die ersten zwei Gruppen arbeiteten im Bereich Musik und Kunst unter Leitung von Frau Moßmann, Frau van Rensburg und Patrik,

die dritte Gruppe, die Herr Busch leitete, beschäftigte sich mit der physiologischen Wirkung von Drogen und der Identifikation von Drogen im Labor

und die vierte Gruppe nahm gemeinsam mit Augostin und Michael Infektionskrankheiten, wie HIV, Hepatitis B und einige sexuell übertragbare Krankheiten unter die Lupe.

All diese Workshop - Gruppen arbeiteten im Fokus:

„Eine starke Persönlichkeit und umfassende Informationen sind die besten Waffen gegen den Gebrauch von Drogen“.

Die Ergebnisse unseres Workshops können anhand der Fotos gut nachvollzogen werden. Es fanden viele Gespräche und gemeinsame Aktionen statt.

Zusammenfassung:

Wenn wir einmal Probleme haben, ist es gut mit Freunden und Vertrauten darüber zu sprechen, wir kennen unsere Ansprechpartner, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Durch ein fundiertes Wissen können wir Gefahrensituationen besser erkennen und sie beseitigen. In Gesprächen mit jüngeren Schülern können wir unser erworbenes Wissen weitergeben und sie in vielen Dingen beraten.

Dieses Pilotprojekt zur Drogenprävention werden wir zusammen mit der Mannschaft von Referent Kamaun und den Star Kids Lehrern zu einer Unterrichtseinheit weiterentwickeln und ein gemeinsames Curriculum zur Präventionsarbeit schreiben, welches vielleicht auch in Zukunft von kenianischen Schulen genutzt werden kann.

Wir bedanken uns im Namen der gesamten Schülerschaft der Klassen 8-11 noch einmal bei den Initiatoren und hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit der Drogenpräventionsstelle Banana Hills.

Die Schüler der Klasse 11

Der Beginn

An der Deutschen Schule Nairobi wird seit dem Schuljahr 2014/15 an einem neuen Drogenpräventionskonzept gearbeitet. Der Schwerpunkt liegt in der Verknüpfung vieler Arbeitsbereiche, welche sich mit sozialen und naturwissenschaftlichen Bildungsinhalten beschäftigen. Ein weiterer Aspekt ist die breite Auseinandersetzung mit Ursachen, die den Einstieg in einen Drogenkonsum begünstigen.

Zum Beispiel werden im naturwissenschaftlichen Unterricht und im Fach Ethik die Schüler unterschiedlicher Altersstufen mit theoretischem Wissen über Persönlichkeitsveränderungen auf Grund von Problemen in der Schule, im Elternhaus und im Freundeskreis, mit der Wirkung von Drogen auf den Organismus und mit Mechanismen sozialen Zusammenlebens konfrontiert.

Um ein wenig über den Rand der Schule hinaus in die Wirklichkeit zu sehen, suchten wir Möglichkeiten, unsere Schüler mit Menschen des Gastlandes zusammenzubringen und im Kontext der verschiedenen Kulturen über Probleme zu diskutieren.

So gelang es der Schulleitung, Kontakt zu einer kenianischen Hilfsorganisation herzustellen, welche drogenabhängigen Jugendlichen und Erwachsenen hilft, zurück in ein geordnetes Leben zu finden.

Zwei Pfarrer und zwei Sozialarbeiter mieteten dafür Räume in einem kleinen Haus in Banana Hills ...

... einen Stadtteil von Ruakaan, dessen Türen hilfsbedürftigen Menschen mit den verschiedensten Problemen immer offen stehen.

In den Räumen, welche den Charakter einer kleinen Bibliothek haben, ist es möglich über seine Sorgen und Nötezu reden, man kann Bücher lesen und hier gibt es Menschen, die einfach einmal zuhören.

In Gesprächen kann man sich Tipps zur Problembewältigung holen, man bekommt aber  auch Unterstützung bei Behördengängen.

Mitglieder der Schulleitung (Herr Boddenberg und Herr Busch) folgten der Einladung des Referenten Kamaun, welcher die Drogenpräventionsstelle leitet, und erörterten in Gesprächen Ebenen der zukünftigen Zusammenarbeit.

Gemeinsam werden wir ein Konzept erstellen, das sowohl  Diskussionsrunden mit Betroffenen als auch Unterrichtsbesuche und Fortbildungsveranstaltungen der Streetworker sowie gemeinsame Workshops beinhalten wird.

Eine entsprechende Vereinbarung zu Zusammenarbeit wurde unterzeichnet.

Das erste gemeinsame Projekt ist der „Antidrogentag“, welcher am 3. Juni an der Deutschen Schule Nairobi unter der Leitung von Frau Weber- Bernardo sowie Frau und Herrn Busch stattfinden wird.

An diesem Tag werden  Schüler der Deutschen Schule und unserer afrikanischen Partnerschule, sowie Mitarbeiter der Drogenpräventionsstelle Banana Hills und Betroffene sich treffen und gemeinsam in Workshops und Diskussionsrunden über die verschiedensten Themen der Präventionsarbeit und über die Drogenproblematik im Gastland Kenia sprechen.

Rainer Busch