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Candlelight Projekt an der DSN

Sind Bananen und Tomaten nun Beeren oder was?

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Diesen und vielen anderen Fragen, die bestens geeignet wären für die TV- Show „Wer wird Millionär“, gingen die Oberstufenschüler im Bildungsprojekt „Candlelight“ auf den Grund. Das Thema des 4. Biologieworkshops waren nämlich die Blüten und die Früchte aus Deutschland und aus Kenia.

Auf den Labortischen des Chemieraumes brillierten zu Beginn der gemeinsamen Unterrichtsstunden das Gelb von Bananen und Sonnenblumen, das Blau der Heidelbeeren und des Rittersporns, das Rot der Himbeeren, Tomaten, Gladiolen und des Klatschmohns.

Es sah eher aus, wie auf einem Markt und nicht wie in einer Schule zu Beginn des Unterrichts.

Aber es hatte alles seinen Sinn. In sechs Arbeitsgruppen ging es dieses Mal um botanische Inhalte. Unsere „Elftklässler“ waren heute die Spezialisten in Punkto Fruchtformen, Fruchtanatomie und Klassifikation. Sie leiteten Arbeitsgruppen, in denen Blüten seziert wurden und in welchen man sich über die komplizierten Fortpflanzungsvorgänge bei Samenpflanzen austauschte.

Dabei war die Vorbereitung für diesen Workshop  zweigeteilt, denn die Kenianer konnten uns mehr über Mangos, Bananen und andere tropische Köstlichkeiten verraten, wir dagegen wussten besser Bescheid über Äpfel, Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen.

Die Überraschung kam dann am Ende des Workshops, denn in den Zusammenfassungen, welche für alle Schüler als Wissenssicherung gegeben wurden, kam heraus, dass die Grundstrukturen der Blüten und Früchte gleich sind. Die morphologisch- anatomischen Strukturen sind nur auf Grund der verschiedenen Lebensräume und in der unterschiedlichen Physiologie der Bestäubungsvorgänge von der Natur ein bisschen verändert worden- denn auch hier gilt das Grundgesetz „Survival the Fittest“.

Am Ende unserer Feedbackrunde war eines klar: im nächsten Schuljahr werden die gemeinsamen Workshops weiterlaufen und wir haben noch so viele gemeinsame  Themen in den Lehrplänen unserer beiden Länder, dass wir jetzt schon Pläne für das Schuljahr 2016/ 2017 schmieden.

P.S. Das Schwierigste in der Vorbereitung des Workshops war das Besorgen frischer Kirschen. Daher herzlichen Dank an Frau Kühne für die tatkräftige Unterstützung beim Früchtebesorgen!

Rainer Busch, Amtierender Schulleiter DSN

9. 11. 2016 - Unser Star Kids Projekt bekommt einen Namen

Zum Wochenstart rollte ein Schulbus der DSN den nördlichen Bypass in Richtung Gitongoro Slum. Im Gepäck hatten Lehrer den Vertrag über die weitere Zusammenarbeit  und die Eltern ein Geldgeschenk für unsere Partnerschule. Wir wurden am Schultor vom Stellvertretenden Schulleiter und von einigen Kollegen und Schülern schon erwartete.

An diesem Vormittag bekam nun unser Projekt, welches nun schon 8 Monate alt ist, einen Namen.

Herr Boddenberg und Frau Kimatu unterzeichneten das „Memorandum of Understanding“.

Von nun an trägt unser Partnerschulprojekt den Namen „Candlelight“.

Auch zwei Elternvertreter unsrer Schule waren mit vor Ort.

Sie überreichten mittels symbolischen Scheck die Einnahmen der Tombola des Sommerfestes.

Wir haben in der nächsten Zeit noch viele Aktivitäten im Kontext des Projektes vor.

Dafür suchen wir noch Mitstreiter und Sponsoren. Sie können sich sehr gern in der Schule über die Inhalte unserer Partnerschaft informieren.

Mehr Fotos in unserer Fotogalerie.

Rainer Busch, Projektleiter 

28.10.2015 - Diesmal stand das Herz im Mittelpunkt

Fotogalerie hier

Am Mittwoch war im Chemieraum einmal wieder alles anders. Auf dem Boden lagen Matten aus der Turnhalle, auf den Labortischen lagen fein säuberlich geordnet Präparationsbestecke und auf den Schülertischen lagen Blutdruckmessgeräte und Stethoskope. Die Schüler der Klasse 11 waren gut vorbereitet und waren bereit für ihre Aufgaben als Gruppenleiter.

Pünktlich um 8.30 rollte unser Schulbus mit 17 Oberstufenschülern der Star Kids Schule an.

Nach einem kurzem „Herzlich Willkommen“ startete der 3. Workshop mit dem Thema: „Atmung und Blutkreislauf“.

In 5 Arbeitsgruppen wurden Herzen seziert,

Blutdruck und Puls und Atemfrequenzen gemessen, es wurden Herztöne abgehört.

Wieder einmal lagen die Anatomie- und Biologiebücher nur zum kurzen Nachschauen auf den Tischen, denn an diesem Vormittag stand die Anwendung des Gelernten im Mittelpunkt. Die Lehrer und unser neuer Praktikant Kevin beobachteten ganz aufmerksam, was so im Raum los war- gebraucht wurden sie an diesem Vormittag selten.

Ein kleines kenianisches Frühstück zwischen den Praktika gab wieder Kraft und so verging dieser Vormittag wie im Flug.

Nach einem kurzen Feedback wurden noch Gruppenfotos gemacht

und die Manuskripte verstaut und es hieß schon wieder tschüss, bis zum nächsten Mal. Die Schüler und Mr. Masese (der Biologielehrer) unserer kleinen Partnerschule am Rande Rundas  winkten noch  einmal und schon bog unser Schulbus auf die Limuru Road und fuhr in Richtung Gitongoro Slum, wo Frau Kimatu, die Schulleiterin, gespannt auf die Rückkehrer und ihren Bericht über den Unterrichtstag an der DSN wartete.

Der nächste gemeinsame Unterrichtstag ist schon in Planung. Das Thema wird diesmal aus der Botanik sein: „Obstbäume, ihre Blüten und Früchte aus Deutschland und aus Kenia.“

Rainer Busch

07.05. 2015 - Start des Candleligh Projektes

Wir schrieben Donnerstag  den 07. Mai 2015. An diesem Tag musste einer unserer Schulbusse am Morgen noch einmal hinausfahren. Ziel war die Star Kids School im Githogoro Slum. Hier standen schon 17 Schüler und 3 Lehrer bereit, um den Weg an die Deutsche Schule anzutreten.

In der Zwischenzeit, werkelten im Chemiesaal der DSN aufgeregte Schüler  der Klasse 11 und ihr Biologielehrer und gestalteten den Unterrichtsraum zu einem Laboratorium mit 4 Experimentierstationen um.

An den Fenstern hingen 4 Plakate, auf denen die Themen des heutigen gemeinsamen Experimentalunterrichtes aufgeschrieben waren. Hier las man Plasmolyse und Deplasmolyse, Nachweis von Glukose und Stärke in Nahrungsmitteln und die Umwandlung von Nährstoffen durch Verdauungsenzyme des Mundes. Heute sah es an der DSN einmal so richtig wie im Unilabor aus und die „Lehrer“, selbst noch Schüler, erwarteten ihre „Kollegen“ von unserer kenianischen Partnerschule. Pünktlich um 09.00 saßen alle auf ihren Plätzen und mit Spannung erwarteten sie den Beginn des Unterrichtes.

Imani begrüßte die kenianischen Gäste und gab uns Informationen zum Ablauf des Vormittages.

Dann ging es gleich los. Ausgerüstet mit genügend theoretischem Wissen über Zellvorgänge und die enzymatische Umwandlung von Nährstoffen ging es gleich praktisch zur Sache.

Nach den ersten vorsichtigen 10 Minuten wurden Reagenzgläser gefüllt, es wurden Fehlingsche- und Lugolsche Lösungen  gemischt, Mikropräparate hergestellt, gekocht, zermörsert und diskutiert. Es gab weder deutsches oder kenianisches Lernen es gab nur noch Wissenschaft und das mit glühenden Händen, Augen und Köpfen.

Am Ende  des Workshops gab es eine kleine Fragerunde. Die Inhalte der Experimente wurden strukturiert und zusammengefasst, die Hefter waren gefüllt mit den Beobachtungen und Auswertungen der Experimente.

Nach einer kurzen Feedbackrunde fasste Herr Busch den Unterrichtsvormittag zusammen und gab den Schülern Hinweise zum nächsten Workshop am 3. Juni, welcher im Kontext der Assimilation und Dissimilation stehen wird. Er beendete den Unterricht mit den Worten Benjamin Franklins

 „Tell me and I forget,

  Teach me and I remember,

Involve me and I learn“.

Viel mehr Fotos von diesem spannenden Experimentiertag gibt es hier zu sehen.