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Anti-Drogen Tag 2018

Datum 24.05.2018

Zum 3. Mal hat an der Deutschen Schule Nairobi der Anti-Drogen-Tag mit der Beteiligung von 15 Starkids-Schülerinnen und Schülern stattgefunden.

Der Tag begann mit der Begrüßung aller Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 11 durch Schulleiterin Frau Seite im Spiegelsaal und einer Belehrung über die Maßnahmen bei Fällen von Drogenmissbrauch an der Schule.

Herr Busch stellte die verschiedenen Workshops sowie deren teils externe Leiter vor. Dabei umriss er auch die Vergangenheit der beiden Künstler Patrick und Augustine, die nach einer Drogenabhängigkeit ihre Erfahrungen heute nutzen, um junge Menschen von Drogen fernzuhalten.

Anschließend befassten sich die Schülerinnen und Schüler in fünf Workshops je nach Interesse mit dem Thema Drogen: Die Musik-Gruppe, geleitet von Augustine und Erastus, komponierte einen Song zum Thema Drogen und stellte diesen unter großem Jubel am Nachmittag allen Beteiligten vor. In der Literatur-Gruppe, für die Frau Orao und Herr Königshof verantwortlich waren, wurden Gedichte geschrieben und Lieder von Künstlern, die in der Drogenszene verortet sind, analysiert.

Andere Schülerinnen und Schüler gestalteten unter Leitung von Patrick und Frau Di Benedetto auf hohem künstlerischen Niveau vier Gemälde aus vier verschiedenen Blickwinkeln auf die Drogenszene. Eine weitere Arbeitsgruppe, organisiert von Herrn Busch, beschäftigte sich mit der Biologie und Chemie der Drogen. Hier erforschten die Teilnehmenden anhand von Pflanzen die giftigen Stoffe, aus denen Drogen gewonnen werden.

Außerdem befassten sie sich mit den Folgen einzelner Drogen auf den Körper und das zentrale Nervensystem. Die fünfte Gruppe mit dem Titel „be in balance“ erarbeitete mit ihren Teilnehmenden die Vorgänge, die Suchtmittel im Gehirn auslösen und die Leiterinnen Frau Cichon und Frau Budde gaben Übungen aus dem Yoga-Spektrum als Alternative an die Hand, um das Belohnungszentrum gesund und kontrolliert zu füttern.

Besondere Gäste waren zwei Vertreter aus dem Kenianischen Department for Criminal Investigation, die im Plenum über verschiedene Aspekte des Suchtmittelmissbrauchs in Kenia referierten und dabei auch die Rechtslage verdeutlichten.

Allen Beteiligten vielen Dank für die kreative und interessierte Mitgestaltung dieses Tages.

Iris Budde
Sozialpädagogin

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