Kulinarische Nachrichten

Am Freitag, dem 24.09. hatten wir hohen Besuch der Botschafter der schweizerischen, österreichischen und deutschen Botschaft sowie einer kleinen Delegation der deutschen Schule Nairobi. Ziel des Besuches war die Verfestigung der Zusammenarbeit und der Austausch gemeinsamer Interessen. Das Ziel des Küchenteams war die Verpflegung unserer Gäste. Zusammen mit unseren Auszubildenden Felix und Francis, die kurz vor ihrer Abschlussprüfung stehen, sowie unseren neuen Auszubildenden Margaret und Hellen entwickelten wir ein feines 5-Gang-Menü.

Hier hat sich wieder gezeigt, wie wertvoll das duale Berufsausbildungsprogramm der AHK Kenia ist. Praktisches Lernen wird hier gepaart mit Arbeiten auf hohem Niveau. Von der Vorbereitung und Planung über Eindecken der Tische bis hin zum Servieren der Speisen hat unseren Azubis nicht nur Spaß gemacht, sondern hat unseren angehenden Köchen und Köchinnen auch die Möglichkeit gegeben, neue Erfahrungen zu sammeln.

Das Thema des Tages aus kulinarischer Sicht war eine Fusion von lokalen und regionalen Zutaten mit internationalen Rezepten und Gerichten. So gab es als „Amuse Bouche“ einen kleinen Gruß aus der Küche, ein Geflügellebermousse mit Gelee von der Maulbeeren. Maulbeeren wachsen übrigens direkt bei uns auf dem Schulgelände. Ein großer Baum steht direkt neben dem Haupteingang. Dadurch hat die Zutat hatte einen denkbar kurzen Lieferweg und kann extra frisch serviert werden. Gepaart wurde das Ganze mit einem Kaffeeschaum und Kaffeeflocken, denn auch Kaffee ist typisch kenianisch, auch wenn er hier großteils für den Export angebaut wird.

Als Vorspeise wurde dann ein Ceviché, eine peruanische Speise aus rohem Fisch, der mit Zitronensaft mariniert wird, serviert. Dazu gab es einen Gurkensud, eingelegtes Gemüse und eine gebratene Garnele aus Wildfang.

Der Zwischengang bestand aus einer Muskatkürbissuppe und einer mit Cashewnüssen gefüllten Tortellini. Nudelmeister Felix hat hierfür mit viel Sorgfalt einen Nudelteig hergestellt und die Füllung aus frisch geernteten Cashewnüssen aus dem Schulgarten fachgemäß zubereitet.

Als Hauptgang servierten wir ein Zweierlei vom Weiderind mit Selleriepüree und einer Zwiebelmarmelade.

Zum Abschluss zeigte Cathrine noch einmal, was sie in ihrem kurzen Besuch der Patisserie des Boma College erlernt hat. Es gab 80-prozentige Schokolade aus Uganda mit hausgemachtem Vanilleeis, fermentierte Mangos und eine kleine Auswahl an selbst gemachten Petit Fours.

Bon Appetit

Mit kulinarischen Grüßen,
Florian Kliem & Das Küchenteam

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