Resilienztraining der Klassen 5 bis 9

Wie bereits im letzten Schulhalbjahr nehmen alle Schülerinnen und Schüler auch in diesem Halbjahr alle 2 Wochen an einem Resilienztraining teil.Wir starteten mit einem Fokus auf das Regulieren von Stress und Emotionen. So kennt vermutlich jede/r Situationen in denen er/sie aufgeregt oder ängstlich war, obwohl innere Ruhe nützlicher gewesen wäre. Wie stellt man jetzt diese innere Ruhe her? Um diese Frage beantworten zu können wurden die SchülerInnen zu menschlichen Lügendetektoren und Gedankenlesern, setzten sich mit den Ursprüngen und dem Nutzen der menschlichen Angst auseinander und lernten, was eine Flasche voller Glitzerwasser mit unserem Gehirn gemeinsam hat.shaolin-moench - Ratgeber-Blog zur fernöstlichen Kampf ...In Imaginationsübungen holten wir uns die Gefühle in unseren Körper, die wir gerade gerne empfinden wollten. Anhand der Methoden der Shaolin Mönche, Meister der Achtsamkeit, wurden Methoden vertieft um selbst die Kontrolle über Denken und Fühlen behalten zu können. Darüber hinaus probierten wir am eigenen Körper aus, ob und wie die Körperhaltung mit der inneren Verfassung zu tun hat – das Schlurfen durch den Raum mit hängenden Schultern und gesenktem Kopf beherrschten viele bereits in Perfektion.Im Laufe der Trainingseinheiten kamen immer häufiger individuelle Fragestellungen in den Klassen auf. Und so wird das Trainingsprogramm immer bunter – je nachdem welche Themen in der Klasse gerade aktuell sind.Beispielsweise nutzten wir eine der neuen erlebnispädagogischen Anschaffungen der Schule: Alle Kinder müssen durch ein riesiges Spinnennetz von einer Seite auf die andere gelangen. Dabei darf jedes Loch im Netz nur einmal benutzt werden. Teamwork, Zielorientierung und Vertrauen waren gefragt, um jede(n) Einzelne(n) auf verschiedensten Wegen durch das Netz zu bugsieren.

Eine andere Klasse wollte sich gern näher mit dem Thema Liebe beschäftigen und so erklärten zum Schluss die Mädchen den Jungs und umgekehrt, was sie sich im Umgang miteinander von der anderen Gruppe wünschen würden.Fußballer und Fans stehen in Ludwigsburg vor Gericht ...Wieder eine andere Klasse beschäftigte sich mit dem sogenannten inneren Schiedsrichter – diese innere moralische Stimme, die ganz genau weiß was richtig und was falsch ist. Sie teilt uns in jeder Situation mit, welches Verhalten eigentlich angebracht wäre. Je besser wir mit ihr vertraut sind, desto weniger brauchen wir Unterstützung von außen bei der Klärung oder Vermeidung von Konflikten. Wie sieht also mein Schiedsrichter aus? Viele entdeckten den klassischen Fußballschiri in sich, bei anderen ähnelte die Moral eher einem Tiger, einem Fantasiewesen oder einem Roboter. Nach dem Kennenlernen sollte der Schiedsrichter nun auch pfeifen dürfen und so wurden Spiele gespielt: ohne Schiedsrichter oder Kommentator von außen. Jede(r) hörte nur auf sich…Einige Wochen liegen noch vor uns bis das Programm zu den Weihnachtsferien vorläufig endet. Wir freuen uns auf die nächsten Stunden, in denen unter anderem noch die folgenden Themen anstehen:  Was macht ein Trauma mit uns? Was bedeutet echte Gleichberechtigung? Wie motiviere ich mich für anstehende Aufgaben? Wie setze ich mich in meiner Klasse für einen guten Umgang miteinander ein?Es grüßen,Kerstin Krohmer und Lisa LüthkeSozialarbeit Abteilung

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