Themenwochen Mental Health

Was macht die Covid-Krise mit Kindern und Jugendlichen? Und was brauchen sie deswegen?

Fragen, die die Sozialarbeit und uns Psychologinnen Kerstin Krohmer und Lisa Lüthke seit über einem Jahr beschäftigen.

Bisher haben wir mit den einzelnen Klassen im Klassenverband Methoden zur Krisenbewältigung erarbeitet und viel Teambuilding gemacht. Es bleiben aber immer wieder einzelne Themen, die man doch nicht so gern mit der ganzen Klasse teilen und besprechen möchte. Themen, die in jeder Klasse einzelne Schülerinnen oder Schüler interessieren. Und wohl nicht ganz zufällig sind diese Themen deckungsgleich mit dem, was wir mittlerweile aus Erhebungsdaten zur psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen wissen:

Die Coronakrise hat viele Kompetenzen der SchülerInnen ans Licht gebracht und wird überraschend gut bewältigt. Gleichzeitig steigen die Fallzahlen für Depressionen, Angststörungen und Essstörungen bei Schülerinnen und Schülern.

Um genau diese 3 Themen möglichst individuell aufgreifen zu können haben wir die Themenwochen Mental Health ins Leben gerufen:

Diese Woche standen wir mit einer großen Pinnwand zum Thema Depression auf dem Sportplatz. Von Dienstag bis Freitag, immer in der Frühstückspause, von Pausenplatz zu Pausenplatz.

Nächste Woche machen wir dasselbe zum Thema Angst und Panik, die Woche darauf zum Thema Essstörungnen.

Jede und jeder die das Thema spannend finden sind herzlich eingeladen, mal gucken zu kommen. Manch einer kennt vielleicht jemanden, der sowas hat oder macht sich Sorgen um jemanden. Manch eine hat dazu schonmal was gehört und möchte wissen, ob das so stimmt. Oder jemand ist selbst betroffen. Alles was wir hören, bleibt geheim, alles was wir erzählen darf weitererzählt werden.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche und sonnige Pausen.

Kerstin Krohmer und Lisa Lüthke
Fachbereich Soziale Arbeit

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